Samos-Stadt

Samos ist die Hauptstadt der gleichnamigen Insel. Ähnlich einem Amphitheater windet sich die Stadt von den Hängen bis zum Strand, der in einer langen, u-förmigen Bucht ausläuft. Als eine der wenigen Städte hat sich Samos seinen ursprünglichen Charakter mit einem schönen Hafen und vielen neoklassizistischen Gebäuden erhalten, die von einer wohlhabenden Vergangenheit zeugen. Ehemals war die Stadt auch unter den Namen Limin Vatheos oder Kato Vathi bekannt und diente als Hafen für Vathi. 1958 wurde sie in Samos umbenannt.

Zur Altstadt gehören der Hafen und der Marktplatz, die 1864 unter der Regie des französischen Ingenieurs Bouchet entstanden. 1882 erhielt der Platz den Namen „Pythagoras-Platz“. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die zahlreichen öffentlichen neoklassizistischen Gebäude, die der Stadt ihren unverwechselbaren Charakter geben: Der 1875 erbaute Präsidentenpalast an der Hafenpromenade; das Krankenhaus; das 1882 erbaute Pythagoreische Gymnasium, in dem sich heute die erste Grundschule der Stadt befindet und das ehemalige Gefängnis, in dem heute das Staatsarchiv der Präfektur von Samos untergebracht ist.

Besonders hervorzuheben ist das beeindruckende Gebäude der Generalversammlung, in dem sich die Mitglieder der Hauptversammlung von 1901 zu Kongressen trafen und in dem später das Bürgermeisterbüro untergebracht war.

Sehenswert ist auch die alte Grundschule aus dem Jahr 1897, der Marktplatz der Gemeinde, der Gerichtshof (1901-1909), das Zollamt, die Mavrogeneios-Berufsschule (1902) in Malagari und das Paschalio-Museum mit seinem Zentralarchiv (1909-1911).

Vier Kirchen teilen die Stadt in die Gemeinden St. Nicholas, St. Spyridon, St. Theodoros und Saint Charalambous auf.